Das CBD und seine heilende Wirkung

In diesem Beitrag lernst du die gesundheitsfördernde Wirkung und die vielen Vorteile des Wirkstoffes CBD (Cannabidoil) kennen, der sich in der Hanfpflanze befindet.

Was ist CBD?

Cannabis wird seit ca. 5000 Jahren zu medizinischen Zwecken angebaut und verwendet. Es konnten mittlerweile viele wesentlichen Bestandteile der Hanfpflanze bestimmt werden. Neben Flavonoiden, Terpenen und anderen Pflanzenstoffen sind die Phytocannabinoide von hohem Interesse.

Die bekanntesten Phytocannabinoide sind die Tetrahydrocannabinole (THCs), Cannabidiole (CBDs), Cannabinole (CBNs) sowie Cannabigerole (CBGs). CBD-reicher Nutzhanf darf in Deutschland angebaut werden. Nach der Ernte werden die Pflanzenteile extrahiert oder auch für Auszüge in Öl eingelegt.

Eigenschaften von CBD und ihre Wirkung

Der berauschende Teil von Cannabis ist das Tetrahydrocannabiol (THC). Dieser bindet zur Entfaltung an den CB1 oder CB2-Rezeptor (Endocannabinoidsystem) im Gehirn. 

Der nicht-berauschende Stoff Cannabidiol (CBD) bindet an verschiedenen Rezeptoren und gilt daher als sichere und gut verträgliche Komponente der eigentlichen Cannabis-Heilpflanze.

Diese legal angebaute Hanfpflanze enthält kaum THC aber viel CBD. Sie ist nicht psychoaktiv, besitzt keinerlei psychische Wirkung und hat nur rein medizinisch erwünschte Eigenschaften. Das CBD erfreut sich vieler positiver Erfahrungsberichte durch Selbstmedikationen und nimmt dadurch zunehmend Beliebtheit an.

Die Eigenschaften von CBD sind:

  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • entkrampfend
  • angstlösend
  • anti-oxidativ
  • anti-epileptisch
  • anti-psychotisch

CBD hat Nerven schützende Eigenschaften und ist antibakteriell gegen bestimmte Keime. Wie du siehst ist Cannabidoil eine vielseitig einsetzbare Medikation. CBD ist kein anerkanntes Medikament, obwohl es in einigen Studien getestet und als unterstützend gegen verschieden Krankheiten und Beschwerden bewertet wurde.

Das therapeutischen Potenzial von Cannabis und speziell Cannabidoil ist als positiv zu bewerten.

Die Anwendung von CBD

Das Anwendungsgebiet durch Selbstmedikationen von CBD hat ein weites Spektrum:

  • das rauchen aufhören
  • gegen Schlaflosigkeit
  • Akne bekämpfen
  • Stress, Nervosität und Unruhe lindern
  • Angststörungen mindern
  • Allergien behandeln
  • gegen chronische Schmerzen
  • Behandlung von Epilepsie, Psychosen, Schizophrenie und Neuropathie

Das neuroprotektive Potenzial von Cannabidoil im Zusammenhang mit neurodegenerativen Erkrankungen ist von besonderem Interesse. Genauere Untersuchungen medizinischer Anwendungen folgender Krankheiten:

  • Alzheimer
  • Parkinson
  • Huntington’s Disease
  • amyotropher Lateralsklerose (ALS)

Schädliche Phänomene wie:

  • Neuroinflammation
  • Excitotoxizität
  • Oxidativen Stress

kann CBD eindämmen und Lindern.

CBD wirkt auf zahlreiche Art und Weisen im Körper. Bemerkenswert ist jedoch, dass Cannabidoil die körpereigenen, unterstützenden Substanzen in ihrer Wirkung verlängert und intensiviert, dies ist auf das Endocannabinoid-System zurück zu führen.

Das Endocannabinoid-System

Das Endocannabinoid-System ist ein Teil des menschlichen Nervensystems. Es reguliert verschiedenste Körperabläufe. Der Menschliche Körper besitzt einige Rezeptoren die auf Cannabinoide reagieren.

Die bekanntesten sind der Cannabinoid-Rezeptor 1 (CB1) und der Cannabinoid-Rezeptor 2 (CB2). Der CB1 ist in verschiedenen Organen wie den Nieren und dem Darm vertreten. Besonders viele aber in der Hirnregion, die für die Bewegungssteuerung und Informationsverarbeitung zuständig ist. CB1-Rezeptoren sind bedeutend für die Motivation sowie für kognitive Funktionen, wie die Gedächtnisbildung.

Der CB2 hat seinen Sitz im zentralen Nervensystem und findet sich in Zellen, die Einfluss auf die Immunabwehr haben und in Zellen, die den Knochenstoffwechsel regulieren.

Die CB1 und CB2 Rezeptoren sind Teil des Endocannabinoid-System welches, wie schon gesagt, Wirkung und Regulierung verschiedener Körperabläufe beeinflusst:

  • Leistung des Abwehrsystems
  • die Schmerzwahrnehmung
  • die Entstehung von Ängsten
  • die Stimmungslage
  • die Regulation von Appetit, Schlaf und Körpertemperatur

Das Endocannabinoid-System kann nicht nur durch die Einnahme von Cannabinoiden der Hanfplanze sondern auch von körpereigenen Endocannabinoiden beeinflusst werden. Das Wort „endogen“ beschreibt Prozesse, die im Körper stattfinden und nicht auf äußere Einflüsse zurückgehen. Angesichts der zentralen Rolle des Endocannabinoid-System ist es begreiflich, dass es eine ausschlaggebenden Auswirkung auf unser Wohlbefinden hat und eine Heilung bewirken kann.

CBD und Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von CBD können Nebenwirkungen eintretet, selbst bei anderen natürlichen Arzneien ist dies der Fall. Oft erfolgt die Einnahme von CBD auf Eigeninitiative, trotzdem sollte dein Hausarzt in Kenntnis gesetzt werden, besonders bei schwerer Erkrankung und weiteren Medikationen. Es kann nämlich zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen.

Jeder Körper reagiert anders auf verschieden Substanzen, deshalb ist bei der Einnahme von CBD folgendes zu beachten;

CBD und Schwangerschaft

Angesichts der Beeinflussung verschiedener Proteine, kann CBD die Funktion der Plazenta ungünstig beeinflussen. Schwangere sollten nur durch Absprache mit ihrem Hausarzt CBD einnehmen.

CBD und Magersucht

Bei Patienten die unter Appetitlosigkeit und Abmagerung leiden ist Vorsicht geboten. Reines CBD hat eine appetithemmende Wirkung. Tetrahydrocannabinol (THC) ist jedoch Appetit steigernd und wird in Form von THC-reichem Cannabis bei Krebspatienten verschrieben. Patienten, die eines oder mehrere dieser erwähnten Medikamente einnehmen:

  •  Säurehemmer Pantoprazol oder Omneprazol
  • Gerinnungshemmer Warfarin
  • Schmerzmittel Diclofenac oder
  • Neuroleptika Risperidon und Clobazam

sollten CBD erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

Nebenwirkungen aufgrund schlechter CBD-Produkte

Die Einnahme von Cannabidiol ist mit sehr geringen Nebenwirkungen einzustufen. Billige und schlechte CBD-Produkte können jedoch mit Chemikalien belastet sein.

Die Qualität der zurzeit angebotenen CBD-haltigen Produkte variiert stark. Besonders Hochwertig sind die CBD-Produkte aus CO2-Extrakten und biologisch angebautem Hanf.

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Eines der Unternehmen, das seine Produkte auf diese Weise herstellt ist BioCBD.

Der verwendete Hanf kommt hier zu 100% aus biologischem Anbau und das CBD wird per CO2-Extraktion gewonnen. Dieses wird dann in Öl-Tropfen, Salben, Kapseln und Tees eingelegt.

Ich empfehle dir Produkte von BioCBD, welche mit einem Bio-Zertifikat ausgestellt sind. Biozertifiziert sind sowohl Öl als auch Extrakt (AT-BIO-301). Sie sind für Vegetarier und Veganer geeignet.

Durch das hitzefreie CO2 Extraktionsverfahren bleiben neben dem CBD auch alle anderen wertvollen Pflanzenstoffe erhalten, außer das THC.

BioCBD bietet dem Verbraucher ein hochwertiges, edles Produkt. Qualität und Umwelt stehen an erster Stelle. (Über das Bild gelangst du direkt zu dem Produkt von BioCBD wo du noch weitere Informationen über das hochwertige CBD-Öl erhältst.)

Fazit

CBD ist, wie du siehst, vielseitig einsetzbar und kann bei Erkrankungen hilfreich sein. Es werden immer mehr wissenschaftliche Erkenntnisse des möglichen Nutzens einer Therapie mit cannabinoidhaltigen Medikamenten erlangt. Die Wirkung lässt sich durch die Interaktion mit dem Endocannabinoid-System erklären. Die Wirksamkeit von Cannabidiol: Klinische Studien mit Cannabidiol und Cannabidiol-haltigen Extrakten

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