10 Mai

Positiv denken lernen

Positiv denken fällt uns manchmal schwer und wir fallen immer wieder in alte Muster und betrüben uns der Welt der dunklen Gedanken und Negativen Gefühlen. In diesem Artikel lernst du, wie du Negative Gedanken loswerden kannst, Optimistisch zu werden und positives denken und handeln in dein Leben zu integrieren und zu leben.

 

Warum wir Positiv denken sollten

positiv denken lernenPositives denken beeinflusst uns in unserem fühlen und in unserem Leben.

Viele Menschen sind jedoch misstrauisch gegenüber positivem denken, denn sie glauben man spiele sich etwas vor oder bildet sich was ein.

Das ist auch bis zu einem gewissen Grad soweit korrekt, denn positive Gedanken können uns in unseren Gefühlen Beeinflussen, aber an der Situation an sich ändern wir nicht wirklich etwas.

Wir möchten ja nichts überspielen oder dadurch verdrängen.

Aber dieser Ansatzpunkt gegenüber dem Optimismus dem Positivem denken, ist nicht richtig.

Verfallen wir in negative Gedanken, treibt es uns schlichtweg weiterhin in die tiefe der Traurigkeit, des Frustes und wir fühlen uns dadurch nur noch, noch schlechter.

Kannst du in so einer Situation wo deine Emotionen und Gefühle verrückt spielen, optimistisch bleiben und positiv denken?

Denn viele Dinge und die Situation an sich können wir nicht ändern, sie sind Teil des Geschehens in der Gegenwart und wir müssen uns bewusst werden diese zu Akzeptieren.

 

Wie werde ich positiver? – Positives denken lernen

Das ist dabei der Erste wichtige Schritt den wir beim Positiv denken lernen in unser Blut übergehen muss.

Akzeptiere:

  • den Moment
  • die Entscheidung
  • die Handlung
  • die Situation
  • deine Gefühle erst einmal so wie sie sind.

Ja, akzeptiere aber auch deine Momentanen Emotionen, die du dabei fühlst.

  • Bist du sauer, weil dein Auto vielleicht kaputt gegangen ist?
  • Traurig weil, dein Freund oder deine Freundin kurzfristig abgesagt haben?
  • In der Arbeit etwas nicht läuft wie du es dir Vorstellst?
  • Etwas passiert ist, was dich betrifft?

Hier unterscheidet sich die Denkweise der Menschen, die denken Positives denken wäre eine Überspielung, nicht in die Realität blicken zu wollen.

Es ist wichtig deine Emotionen erstmals zu akzeptieren, sie zu fühlen und nicht zu verdrängen oder zu überspielen mit eben diesem Positiven denken.

Das ist von äußerster Wichtigkeit, denn verdrängte Gefühle und Emotionen können sehr Gefährlich werden.

Egal welches Gefühl in dir impulsiv aufkommt, musst du zulassen. Nur so können Gefühle kommen, wachsen und wieder gehen.

Energien, so im Fluss zu behalten, denn Anstauungen werden irgendwann einen Weg finden sich zu lösen und dies kann Außer Kontrolle geraten.

Positiv denken soll keine Überwindung darstellen, wichtig ist erst einmal die Haltung der Akzeptanz gegenüber allem, was gerade ist. Das ist der wichtigste Baustein überhaupt für positives denken.

Aus dieser Haltung lenken wir dann unsere Aufmerksamkeit auf alle positiven Aspekte in der Situation.

Denn, du hast es in der Hand, wohin du Sie richtest.

Immer, solltest du deine Aufmerksamkeit auf das positive lenken.

Das hört sich so leicht an, ge? Glaub mir, so schwer ist es nicht und ein paarmal angewendet und geübt wird sich diese Denkweise in deinem Verstand verankern und in dein Blut übergehen.

Also, wenn wir erstmal die Situation akzeptieren und die Gefühle frei laufen, können wir selbst entscheiden wie wir damit umgehen und ob wir positiv denken wollen.

Unser Gefühl wird sich durch das Denken dann anpassen.

Und wieso dabei sich auf das Negative der Situation konzentrieren, wenn wir uns auch auf das Gegenteil fokussieren können?

Ein kleines Beispiel aus der Praxis:

Als meine damalige Freundin Schluss gemacht hat, war ich im ersten Moment natürlich sehr erschüttert und viele Gedanken gingen mir dabei durch den Kopf, dass kann soweit gehen, dass man Tage und Wochen lang in Depression verfällt und sich eigentlich nichts an deiner Situation ändert.

Nein, du machst es damit noch schlimmer.

Ich musste mir bewusst werden:

  • Was gibt es positives aus diesem Moment?
  • Was gewinnst du aus dem geschehen?
  • Was lernst du daraus?

Ich war endlich frei, das hört sich vielleicht komisch an aber von mir ist ein Ballast abgefallen. Natürlich hatten wir eine schöne Zeit, aber doch weiß ich, dass es zum Großteil eine Abhängigkeit war.

Ich habe endlich eingesehen, dass ich alleine bin und meine Probleme nicht abwälzen konnte. Ich stand dann da, wie Nackt. Auf mich alleine gestellt und doch war ich froh, denn diese Dinge bedrückten mich und ich hatte endlich Zeit mich diesen Sachen zu stellen, diese Probleme anzugehen.

Wenn ich zurückblicken, habe ich gelernt Beziehungen erst einzugehen, wenn ich mit mir im reinen bin und zu beenden, sobald die Liebe, die Blume verblüht ist.

Der zweite wichtige Schritt, dein positives denken jetzt zu verwirklichen ist in Handlung zu treten. Ins tun, sonst haben deine positiven Gedanken keinerlei Wirkung, sie mögen dir Zuversicht schenken doch alleine das stemmt dich nicht aus deiner Missgünstigen Lage.

Du musst eine positive Grundhaltung bekommen.

Denn nur so bekommst du auf Dauer einen sicheren Positivismus, die sich schnell in Situationen wo es nötig ist breit machen kann.

Ich habe dir ein paar Übungen erstellt, die du jederzeit und in deinem Alltag anwenden kannst.

 

Positiv denken Übungen und Tipps

Dabei gibt es verschiedene Handlungen, die du in deinem Leben implementieren kannst.

In der Denkweise streben wir Dinge an die auf längere Sicht uns gut tun.

Wir leben in einer schnell lebenden Zeit der Modernen Gesellschaft und wachsen mit ihr, doch nicht immer tun uns die schnellen Befriedigungen gut und oft verschleißt uns diese Lebensweise und wir fühlen uns ausgebrannt und emotional schwach.

Hier geht es nicht darum dir eine Anleitung dafür zu geben sofort Positiv denken zu können.

Das würde auch so nicht funktionieren.

Ich sehe oft Menschen, die versuchen Dinge zu ändern und nach ein bis zwei Wochen wieder daran loslassen, weil sie nichts auf die Reihe bekommen, keine Veränderungen akzeptieren und keine Ergebnisse Erzielen.

Es geht nun mal nicht von heute auf Morgen.

So können wir es uns auch mit dem positiv denken nehmen. Es ist nicht nur positive Gedanken zu haben, viel mehr wirkt es sich auf dich und dein Leben aus.

Du bekommst hier Ratschläge die auf lange Sicht dir gute Früchte sichern werden. Dabei solltest du dir stets ehrlich und ernsthaft begegnen.

Es ist und bleibt deine Entscheidung wie du damit umgehst und was du für einen Einfluss auf dein Leben nehmen möchtest.

Nur du Entscheidest, auf welcher Seite der Dualität du verbringen magst.

 

1. Positive Dinge im Leben tun

Deine Handlungen resultieren aus deinen Gedanken. Wir können uns dieses Prinzip zu nutzen machen und Gute Dinge vollbringen. Dadurch werden wir automatisch in Positive denken kommen.

Ich denke, du hast bestimmt mal etwas gutes getan oder?

  • Wie fühlt es sich an?
  • Wie waren danach deine Gedanken?
  • Wie hat es sich weiterhin auf dich ausgewirkt?

Richtig! Dadurch das du Dinge tust, die gut sind, wirken sie sich auf dich positiv aus, auch auf dein denken.

Dies sollte ein fester Bestandteil in deinem Leben werden. Jetzt fragst du dich aber vielleicht wie solche Dinge, solche positiven Handlungen aussehen könnten?

Hier ein paar Beispiele, die du in deinen Alltag einbauen kannst. Es sind die kleinen Dinge die es ausmachen und auch wirken. Halte deine Augen offen und schaue genau hin. Lerne zu sehen, wo bedarf besteht. Sei Aufmerksam und Bewusst.

Deinen Mitmenschen Gegenüber:

  • Einem Bettler Essen oder Trinken kaufen.
  • Wenn du einen Streit mitbekommst, beruhige ihn.
  • Helfe einer Oma, einem Rollstuhlfahrer über die Straße oder mach den Sitz im Bus frei.
  • Mache Menschen eine Freude ohne jeglichen Grund: Lächele, umarme , sage etwas schönes.

Der Natur gegenüber:

  • Schmeiße deinen Müll in den Mülleimer.
  • Auf deiner täglichen Route zur Arbeit, wenn du zu Fuß gehst und es eher in der Natur ist kannst du deinen Weg sauber halten, indem du immer  eine Mülltüte mit dir trägst und den Müll einsammelst.
  • Strebe eine Vegetarische oder Vegane Lebensweise an.

Jeden Tag, eine gute Tat. Nehme es dir zu Herzen einfach gute Dinge zu vollbringen.

 

2. Das Leben Positiv sehen

Es ist genau das, welches Prinzip wir beim positiv denken lernen übernehmen. Versuche das Leben als Teil eines Spieles zu sehen, es mag sein das es manchmal anstrengend scheint, jedoch solltest du diesen ganzen Ernst bei Seite legen.

Denn, eines solltest du dir klar sein. Deine Existenz oder besser gesagt dein Sein ist nicht an irgendwelche Bedingungen geknüpft.

Du hast Verpflichtungen im Außen und in der Gesellschaft ja, doch setze ihnen nicht zu einen hohen Stellenwert zu. Dadurch setzt du dich nur unnötig unter Druck.

Mag sein:

  • Du hast derzeit schulden
  • Deinen Führerschein verloren
  • Keinen Arbeitsplatz mehr
  • Deine Wohnung wurde gekündigt
  • Partner/in verlassen

Ja und?

Spiel in deinem Leben und lass dich nicht von solchen Dingen Beeinflussen. Diese Dinge bringen dich zum Wachsen und immer wieder resultieren daraus neue.

Halte nicht ewig fest an dieser toten Blume, verweile nicht in dieser negativen Gedanken Spirale, akzeptiere die Dinge und schau nach vorn.

Das mag dir vielleicht jeder sagen,  doch glaub mir,  Akzeptanz ist die halbe Miete.

Sobald du eine Haltung der Akzeptanz eingenommen hast, werden deine Energien weiterfließen. Versuche dann, deine Aufmerksamkeit auf Dinge zu richten die dich in deinem Leben stärken.

Dabei kannst du dir diese kraftvollen Fragen stellen:

  • Was ist derzeit wirklich großartig in deinem Leben?
  • Wofür bist du aufrichtig dankbar?
  • Was macht dich im Augenblick wirklich glücklich?
  • Wie würde für dich eine friedliche/liebevolle Welt aussehen?

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Die Antworten, die wir erlangen, hängen von den Fragen ab, die wir gewollt sind uns zu fragen.

Und somit können wir uns positiv beeinflussen und aus einer Negativen Gedanken Spirale uns befreien.

 

3. Nicht denken lernen

Dies ist ein Ansatzpunkt, den ich dir zu Herzen legen mag. Du hast die Möglichkeit nicht denken zu lernen.

Dabei ist es nicht eine Haltung „gegen“ deinen Verstand.

Wir denken den ganzen lieben Tag über Dinge, Situationen und Geschehnisse nach und wir sind uns nicht bewusst, was es für eine Auswirkung auf unser Leben hat.

Vielmehr ist es ein zur Ruhe kommen und dich erholen davon. Einen Raum der Stille zu finden worin du Energie und ein Stück weit Frieden finden kannst.

Positiv denken wird dabei alleine durchdringen, weil du viel Aufmerksamer und bewusster dein Gedankengut einsetzen wirst.

Durch Meditation und Achtsamkeitsübungen kannst du diesen Zustand erlernen.

 

4. Positive Glaubenssätze anlegen

Dabei sprechen wir hier um einen wichtigen Punkt, den du berücksichtigen solltest. Die meisten Glaubensmuster sind Verallgemeinerung, die auf Deutung früherer positiver und negativer Erfahrung basieren.

Die meisten Menschen entscheiden nicht bewusst, woran sie glauben wollen. Oft beruhen unsere Glaubenssätze auf Fehlinterpretationen früherer Erfahrungen.

Wir vergessen, sobald es zu einem Glauben kommt, dass es lediglich um eine Ausrichtung geht.

Wir beginnen diese Prinzipien so zu handhaben als wären sie die Realität. Tatsache ist dabei, dass wir unsere seit langem verwurzelten Überzeugungen nur noch selten in Zweifel ziehen.

Somit bedienen wir uns einer Richtlinie die:

  • Unbewusste Entscheidungen auf Basis früherer Erfahrungen fällt
  • Situationen und Geschehen danach bewerten

Alles handeln und verhalten basiert auf diesem Glaubenssystem, solange du dich nicht „bewusst“ für etwas Entscheidest, entscheidet dieses System.

Wir alle haben die Fähigkeit, Ereignisse und Haltungen positiv zu interpretieren um uns dadurch Kraft zu geben. Doch nur die wenigsten Menschen machen sich diese Gabe zu nutzen.

 

5. Positive Gedanken heilen

Es ist wissenschaftlich bewiesen und dazu gibt es auch einige Studien die besagen das Positives denken, die Hoffnung es können nur besser werden Heilung im Körper bewirkt.

Diese positiven Gedanken regen im Gehirn Regionen an die Aktiv werden und Stoffwechsel Prozesse in Gang setzen, die sich zu nutzen in unserem Körper entfalten.

Ich möchte dieses Thema nicht weiter aufschlagen, du kannst dir den Beitrag hier ansehen worauf auch die  Studie verlinkt ist: https://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2017a/0111a

Studie: https://bmcmedicine.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12916-016-0767-3

 

6. Schöne Gedanken hervorrufen

Du kannst in dir einfach schöne Gedanken auslösen, indem du an glückliche Momente in deinem Leben denkst, versuche dich dabei in dieses Gefühl hineinzuversetzen und dich so zu fühlen als würde es gerade passieren.

Das bringt dir Kraft und Energie weiter zu machen, egal was auch geschehen ist.

 

7. Einen positiven Lifestyle Leben

Lebe einfach einen positiven Lifestyle. Treib regelmäßig Sport und halte deinen Körper fit und gelenkig.

Ernähre dich bewusst Gesund. Du könntest z.b eine Vegetarische oder gar Vegane Lebensweise anstreben. Hör auf deine Freunde zu Essen, es gibt soviel, so gute Nahrung die sehr Gesund und nicht so umweltbelastend ist. Auf längere Sicht ist es eine kluge Entscheidung.

Kümmer dich um deinen persönlichen Fortschritt, lerne dich selbst zu lieben, gehe deinen Zielen, Wünschen und Träumen nach und sei dir gegenüber streng und diszipliniert. Finde einen Sinn in dem was du täglich tust.

Tue etwas für die Allgemeinheit. Du erlangst das, was du gibst, denke immer an dieses Prinzip, sei gegenüber deinen Mitmenschen immer stets hilfsbereit, zuvorkommend und nachsichtig.

 

8. Positive Gedanken Zitate

Zum Abschluss bekommst du noch ein paar ausgewählte Positiv denken Zitate:

  • Eine positive Einstellung zu lösbaren Problemen ist bereits der halbe Erfolg.
  • Der Mensch, der alle positiv sieht,
    denkt auch so.
  • Versuchen wir uns doch einmal entschieden auf die Seite des Positiven zu stellen, in jeder Sache.

  • Es gibt nur eine richtige Lebenseinstellung: die positive.

  • Wer es versteht, dem Leben neue, positive Seiten abzugewinnen, dem gelingt es auch Schatten zu vertreiben.

 

Zusammenfassung

Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Punkte dieses Artikels:

  1. Positiv Denken, ist und bleibt nur ein kleiner Faktor. Lerne diese Positivität in allen Bereichen deines Lebens zu implementieren: Positiv handeln, Dinge immer Positiv zu sehen.
  2. Akzeptanz ist die halbe Miete, wenn du erstmal die Situation annimmst wie sie ist, kannst du sie auch verändern und in einem neuem Licht sehen.
  3. Finde aus deiner Situation einen Nutzen. Was kannst du daraus lernen? Was gewinnst du daraus?

Wende die hier aufgezeigten Tipps im Alltag an und du wirst sehen wie sie sich automatisch in dir Verankern werden. Positiv denken ist dabei nur eine Begleiterscheinung, wenn du dich bewusst dafür entscheidest.

Ich hoffe, ich konnte dir ein stück weit weiterhelfen um dein Leben ein bisschen positiver zu gestalten, somit hat e seinen Sinn erfüllt und gerne darfst du diesen Beitrag mit deinen Freunden auf Facebook teilen 🙂

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