Richtig meditieren lernen – Eine Meditation Anleitung für Anfänger

Du möchtest das meditieren lernen? Dann bist du hier genau richtig! Du bekommst genau ein Verständnis dafür was Meditation ist, was für ein Meditations Typ du bist und wie du meditieren lernst. Außerdem erhälst du eine genaue Meditation Anleitung mit zwei aktiven und passiven Meditationen und lernst das meditieren in deinen Alltag einzubauen.


Inhaltsverzeichnis:

1. Was ist überhaupt Meditation?
     Meditation ist Gedankenlos

2. Welche Meditation für wen?
     Welcher Meditationstyp bist du?
          Wie sieht es in dir aus?

3. Aktive Meditation
     Erste aktive Meditation
     Zweite aktive Meditation

4. Dies ist die ganze Kunst des meditierens

5. Passive Meditation
     Erst dann erfährst du wahre Meditation
     Die Passive Meditation
          Wir müssen ruhiger werden

6. Wir müssen unser ganzes tun Ent-automatisieren

7. Meditation für den Alltag

8. Wiege Meditation

Schlusswort

Was ist überhaupt Meditation?

Meditation ist ein Bewusstseinszustand jenseits des Denkens. Ein reiner Zustand ohne Inhalt. Meditation kann man nicht mithilfe des Verstandes erreichen, der Verstand ist dafür zu laut. Wie in der Hauptverkehrszeit, verkehren Gedanken, Sehnsüchte, Erinnerungen, Vorstellungen es herrscht ständiger Verkehr, tagein, tagaus.

Selbst wenn du schläfst, läuft der Gedankenapparat weiter. Dies ist der Zustand ohne Meditation. Meditation ist aber genau das Gegenteil!

Meditation ist Gedankenlos

Es ist ein Augenblick der Stille, reiner Klarheit, Augenblicke der Transparenz, wo alles Still ist und sich nichts bewegt. Dein natürlicher Seins Zustand. Der Verstand ist etwas Unnatürliches, er wird nie dein natürlicher Zustand sein.

Meditation ist das verlorene Paradies, sehe in die Augen eines Kindes und du wirst unermessliche Stille und Unschuld entdecken. Meditation spielt eine wichtige Rolle bei der Selbstfindung. Es bringt dich nicht nur an deine Ziele, sondern an dein wahres Sein, wonach du dich eigentlich sehnst, wonach sich so viele Menschen eigentlich sehnen.

Manche bewusst, andere unbewusst jedoch unwissend. Außerdem hat es noch viele weitere positive Auswirkungen auf dich und deinen Geist. Durch Meditation wirst du…

  • …Selbstbewusster, ruhiger und zentrierter.
  • …ganz genau wissen was du in deinem Leben machen möchtest.
  • …keine Angst mehr vor neuen Dingen haben und dem Leben Neugierig entgegentreten.
  • …dich einfach rundum besser, zufriedener und glücklicher fühlen.

Meditieren ist aber nicht gleich Meditation. Du kannst jeden Moment meditieren, egal was du tust.

Welche Meditation ist als Anfänger geeignet?

Als Anfänger solltest du zu aller erst herausfinden, welche Meditationen zu dir passt. Meditation sollte keine zwanghafte Bemühung sein. Der menschliche Geist hat die natürliche Fähigkeit zu meditieren.

Ich diesem Beitrag zeige ich dir Übungen die beiden Meditations Typen beanspruchen und deine Aufmerksamkeit und Achtsamkeit spüren lässt. Wisse, dass alles was du mit tiefer Freude erlebst, tief in dich eindringen kann und verändert. Wenn du dich an einer Meditationstechnik freust, dann bedeutet das einfach, dass sie zu dir passt. Es bildet sich dann eine feine Harmonie zwischen dir und der Methode.

Finde eine Meditations Übung, die zu dir passt und gehe so tief wie du nur kannst. Meditiere als Anfänger, achtsam und begegne dir bewusst. Je öfter du sie machst desto mehr Freude wird sie dir bereiten. Dies tust du solange bis sie dir keine Freude mehr bereitet, dann musst du sie fallen lassen und nach einer neuen Technik suchen.

Du kannst einmal am Tag meditieren oder noch besser zweimal am Tag. Morgens direkt nach dem wach werden und Abends kurz bevor du zu Bett gehst, sind die optimalen Zeiten für Meditation. Natürlich kannst du auch am Tag meditieren.

Schaffe dir einen Platz zum meditieren. Meditation

Suche dir Zuhause einen bestimmten Ort oder Platz zum meditieren. Es ist wichtig, dass du diesen Winkel zu keinem anderen Zweck nutzt, denn alles was du tust hat seine eigene Schwingung.

Dein Platz wird dir helfen immer tiefer in deine Meditation zu gehen, denn er wird voller Aufmerksamkeit und meditativer Schwingung auf dich warten.

Übrigens, findest du Hier sehr schöne geeignete Meditations Kissen oder Matten für deinen Platz.

Finde ebenso eine bestimmte Meditations Zeit am Tag wo du meditierst, denn auch das wird dir helfen, solange Meditation nicht als dein natürlicher Zustand übergegangen ist. Meditiere jeden Tag am gleichen Ort um die gleiche Zeit. Erschaffe dir ein tägliches Ritual, mache das Licht aus, zünde eine Kerze an aber erzwinge nichts, fühle dich einfach wohl und lasse dich auf deinen natürlichen Seins Zustand ein.

Welcher Meditations Typ bist du?

Bist du Körper orientiert, dann kannst du über deinen Körper Meditation erfahren. Wenn du ein Gefühlsmensch bist und schon eher ruhig in deinem Leben, ist meditieren ein Weg. Ich lege dir das wirklich ans Herz. Meditation bewirkt wahre Wunder!

Körperorientiert -> Meditation durch den Körper. (Bewegung und Aktion)

Gefühlsmensch -> Meditation (Verweilen in der Stille)

Als Anfänger solltest du herausfinden, welche Meditation zu dir passt. Dies geschieht nur durch ausprobieren. Auch kannst du dich an dir orientieren. Bist du ein Mensch der Körperlich sehr aktiv ist, solltest du versuchen Meditation durch deinen Körper zu erfahren.

Bist du ein sensibler Mensch und eher ruhig in deinem Leben veranlagt, solltest du in stille verweilen. Jeder Mensch ist anders. Probiere aus was zu dir passt. Du solltest alle zwei Techniken ausprobiert haben und dann schauen was dir am meisten liegt. Was bei dir am meisten wirkt. Es ist aber empfehlenswert, wenn du erstmal mit einer Aktiven Meditation beginnst.

Vergesse bitte mal für einen Moment die ganze Welt.

Wie sieht es in dir aus?

Sehe in dich hinein und schau nach innen ohne dich gleich zu bewerten. Spürst du…

  • …diesen Ärger?
  • …dieses Chaos?
  • …diese grauen Wolken in dir?

Ernsthaft spürst du diese Unruhe und diesen Druck? Diesen müssen wir erstmal bei Seite schaffen damit wir in uns ruhen können. Damit wir aufmerksamer und achtsamer werden. Damit wir in eine passive Meditation übergehen können. Dies machen wir mit einer aktiven Meditation.

Mich selbst annehmen und akzeptierenDu musst deine angestauten Energien fließen lassen. Deine grauen Wolken musst du völlig vertreiben. Dies kann einige Zeit dauern. Es ist individuell abhängig und bei jedem Menschen anders.

Schau her, in was für einer langen Zeit wir uns in diesem Zustand der Unruhe befinden. Unser Verstand rattert rund um die Uhr und wir machen uns ständig Gedanken! Es ist verständlich, dass wir dazu Zeit brauchen. Es kann sein das du während der aktiven Meditation richtig wütend wirst und du auf einmal einen Schub voller angestauter Energien abladest. Genauso ist es mit der Trauer, mit so vielen Emotionen.

Du bekommst zwei solcher aktiven Meditationen zur Hand die du ausprobieren kannst. Fange bitte damit an, ich hoffe dir ist verständlich geworden warum. Durch diese aktiven Meditationen bringst du deine Energien und Blockaden wieder zum fließen.

Diese Meditationen sind aus dem Buch:Das Orangene Buch – Die Osho Meditationen für das 21. Jahrhundert

Aktive Meditation

Kommen wir nun zur aktiven Meditation. Diese wird in 4 Phasen aufgeteilt. Ich rate dir dabei am besten alleine zu sein und dir die Zeit zu nehmen. Wenn du dabei auf einmal einen schmerz verspürst, dann lasse ihn zu und richte deine Aufmerksamkeit darauf. Oftmals ist es auch bei diesen aktiven Meditationen so, dass dir schlecht wird weil in der Magen Gegend viele unterdrückte Emotionen sind die bei der Meditation aufgewühlt werden. Durch diese Meditationen verändert sich deine ganze Körper Chemie. In dir bricht erstmal ein komplettes Chaos aus.

Was sollst du also dabei tun?

Diese wird in 4 Phasen aufgeteilt. Ich rate dir dabei am besten alleine zu sein und dir die Zeit zu nehmen. Sei aufmerksam und beobachte deine körperlichen Empfindungen, wenn diese auftauchen.

Die erste aktive Meditation:

Phase eins: 10 min

Laufe mit offenen Augen auf der Stelle. Werde dabei immer schneller. Ziehe die Knie so weit wie es geht nach oben. Atme dabei tief und gleichmäßig. Dabei gehen deine Energien nach innen. Vergiss dabei deinen Kopf und deinen Körper lasse dies einfach mechanisch ablaufen.

Phase zwei: 10 min

Setzt dich sofort danach gerade hin und schließe deine Augen. Lass deine Hände auf deinen Oberschenkeln und deine Schultern entspannt. Dein Mund ist leicht geöffnet.

Jetzt lässt du dich kreiseln von links nach rechts, vor und zurück. Sei wie eine Blume im Wind. Aus der Hüfte heraus. Ganz langsam und dynamisch. Diese lenken deine Energien jetzt nach oben.

Phase drei: 10 min

Danach legst du dich sofort auf den Rücken und deine Augen sind dabei geöffnet und dein Kinn ist entspannt. Wieder ist dein Mund leicht geöffnet dein Atem weich und gleichmäßig. Jetzt rollst du nur mit deinen Augen im Uhrzeiger sinn so schnell es geht. das machst du 10 min. Dies bringt deine Energie nach oben.

Phase vier: 10 min

Schließe deine Augen und bleib still liegen. Sei im beobachtungsmodus. Diese Mediation bewirkt das du deine angestauten Energien einsammelst, komprimierst und dann loslässt.

Die zweite aktive Meditation:

Erste Phase: 20- 30 min

Tanze mit geschlossenen Augen wie besessen. Lass dich von deinem unbewussten lenken. Versuche deine Bewegungen auf keinster Weise zu kontrollieren und sei auch kein Beobachter des Geschehens. Lass dich einfach fallen und sei im Moment.

Phase zwei: 20 min

Jetzt legst du dich ganz schnell hin. Die Augen bleiben dabei geschlossen und du rührst dich nicht. Dabei bleibst du so 20 min einfach achtsam und beobachte. Lass deinen Verstand bei Seite.

Phase drei: 10 min

Steh auf und tanze jetzt bewusst einen freudentanz. Alles ist erlaubt. Du kannst dabei Entspannungsmusik anmachen, deine Hände in die Luft heben, du kannst lachen. Lasse dein Herz und dein Gefühl aufgehen. Setze dir ein Lächeln auf und genieße es. Spüre dabei in deiner Herz Region die Energie die aufblüht. Du musst nicht schnell tanzen, sei im Fluss und lass deine Freude aufsprudeln. Vergiss dabei den Tänzer, Verliere dich völlig in deinem tanzen. Der Tänzer muss verschwinden sonst ist dies keine Meditation.

Spiel mit dir und deinem Leben. fließe einfach dahin und finde einen Weg.

Die Meditationen gehen für den Anfang ziemlich lange, ich weiß. Aber sei dir bewusst: Je tiefer du in die Meditation eindringst desto mehr verschwindet die Zeit. Zeit verschwindet, wenn dein Kopf und dein denken verschwindet. Dein Verstand. Deshalb gibt es Momente die Zeitlos sind. Hast du mal so einen Moment erlebt?

Dein Verstand ist dabei verschwunden. Denken und Zeit sind zwei Seiten derselben Münze. Lebe in diesem Augenblick! In der Gegenwart. Merkst du was? Du bleibst so für immer jung. Für immer frisch. Zeitlos.

Dein Geist steht still und die Welt bleibt dabei auch stehen.

Dies ist die ganze Kunst des meditierens

Es ist ein Zustand des nicht Wissens. Ein wirklich meditativer Mensch ist spielerisch. Das Leben ist für ihn ein Spaß. Er ist nicht ernsthaft, er genießt es.

Ein ernster Mensch ist voller Unterdrückung und Zorn. Siehst du seine Gesichtszüge die zusammengezogenen Augenbrauen? Daran erkennst du, dass dieser Mensch voller Negativität ist. Er ist wie tot. Darin besteht kein leben. Sowas kann man bei vielen älteren Menschen beobachten. Laufe durch die Straßen und schaue aufmerksam in die Gesichter. Sehe in die Augen und du siehst in die Seele.

Mache ein paar Übungen um deine Selbstliebe zu stärken und ein komplett neues Lebensgefühl zu bekommen!

Passive Meditation

Verweilen in der stille ist so dieses Standard das dir wahrscheinlich auch als Meditation bekannt ist. Hier sitzt du einfach in einer aufrechten Position und versuchst völlig achtsam dich auf deinen Atem einzuklingen. Deine Gedanken und dein Gefühl lässt du laufen bis dein Verstand irgendwann von selbst aufgibt und völlig still wird.

Ich beschreibe dies immer gern so: Deine Gedanken sind wie mit Helium gefüllte Luftballons. Diese fliegen vor dir hoch und du schnappst dir einen Luftballon (Gedanke) hältst ihn fest und dann lässt du ihn wieder los. Es braucht Zeit um wirklich in der Stille zu verweilen. Bis da keine Luftballons mehr kommen. Bis der Verstand ruhig wird.

Erst dann erfährst du wahre Meditation

Es ist unglaublich transformativ, du hörst die stille des Universums in dir. Da erfährst du wirklichen Frieden in dir. Es hört sich albernd an, aber du wirst dasitzen und es wird dir an nichts fehlen. Am liebsten würdest du für immer in diesem Gefühl verweilen. Es ist unbeschreiblich. Diese stille ist so friedlich, dein natürliches Sein blüht in diesem Zustand auf. Dein wahres Wesen kommt zum Vorschein, es öffnet sich.

Du wirst empfänglich für die Kosmischen Energien des Universums. Dir wird offenbart das du ein Teil des Ganzen bist.

Ich möchte das du dies auch erfährst. Es ist so wunderschön. Es ist ein Weg um dich, es ist ein Weg um die ganze Welt in ein Paradies zu verwandeln. Spätestens hier musst du wissen das jeder Mensch für sich selbst verantwortlich ist und das jeder einzelne Mensch die Welt verändern kann!

Die Passive Meditation Anleitung

Du solltest es auf jeden Fall jeden Morgen versuchen, denn morgens ist unser Verstand noch nicht ganz da, er ist lückenhaft und wir können diese kurzen Lücken der stillen Momente für uns nutzen. Wie schon gesagt du sitzt einfach in einer aufrechten Position und versuchst dich auf deinen Atem zu konzentrieren.

Du kannst auch im liegen meditieren, jedoch ist dies viel schwieriger und dabei besteht die Gefahr das du schnell wieder ein schläfst. Deine Gedanken lässt du laufen bis dein Verstand, irgendwann aufgibt und still wird. Bis keine Luftballons mehr da sind. Hier heißt es, einfach tun. Atme ein paar mal tief ein und aus und versuche deinen inneren Druck dadurch zu entladen.

Beobachte deinen Atem und versuche deine Gedanken wahrzunehmen.

Verdränge diese nicht, denn dadurch bringst du Energie auf diese beiseite zu schieben und wir wollen ja ruhig und still werden. Lasse sie zu bis dein Verstand irgendwann aufgibt. Die Devise lautet hier: Sitzen bleiben. Bleibe solange sitzen bis es in dir in deinem Verstand still wird.

Mir hat es am Anfang sehr geholfen, wenn ich einfach sitzen geblieben bin. Nach 10, 20, 30 min denkst du dir es passiert nichts und dein Verstand rattert immer noch. Bleibe sitzen und konzentriere dich auf deine Atmung. Erzwinge nichts!

Irgendwann dringt ein Gefühl der Stille durch.

Das ist dann dieser Moment wo du auf jeden fall drin verweilen solltest, denn dann wird sich die Stille in dir ausbreiten und du wirst regelrecht in sie hinein gesogen. Egal, wenn du davor 30 min dasaßt. Kommt diese ruhe, darfst du nicht abbrechen! Es kann sein das Meditation dir ganz nahe kommt.

Diese Ruhe ist in dir aber du bist so voller Sachen, Terminen, Beschäftigungen, Planungen. Sie ist ganz leise und möchte von dir Aufmerksamkeit, sie macht keinen Lärm. Setzt dich einfach hin schließe deine Augen und warte einfach auf sie.

Lass alles stehen und liegen!

Vergesse deinen ganzen Stress und alles was du noch vor dir hast. Du kannst danach dich wieder mit deinem denken beschäftigen. Setz dich bewusst hin und mit einer Erwartung das Meditation kommen wird. Tue garnichts und öffne dein Herz. Warte einfach und sei achtsam empfänglich dafür. Stell dir vor sie kommt zu Besuch und du erwartest sie. Und sie kommt nicht von draußen, sie kommt von innen.

Wenn nichts passiert ist es auch nicht schlimm. Dann machst du dies morgen wieder. Du hast dich entspannt für ein paar Minuten und in dir Wurzeln geschlagen. Du bist ruhiger und bewusster geworden. In uns ist es wie auf hoher See so stürmisch und laut. Oft sind wir am Abend so erschöpft, nicht von der täglichen Körperlichen harten Arbeit. Wir haben so viel nachgedacht, wir verbrauchen so viel Energie mit unserem Verstand und unserem denken. Das macht uns müde.

Wir müssen ruhiger werden

Wir müssen ein stiller leiser See werden. Wenn man ein kleines Steinchen hineinwerft, dass wir genau beobachten können wie die Wellen sich auf der Oberfläche ausbreiten. So still müssen wir werden, dann kommt Meditation und wird tief in dein Sein eindringen. Diese tiefe schwarze friedliche Kosmische stille.

Wir müssen unser ganzes Tun Ent-automatisieren

Wir müssen unser ganzes Leben zu einer Meditation machen. Meditation ist eine Qualität, diese Qualität kann in alles eingebracht werden.

Die Menschen stellen es sich immer vor das dies eine ganz bestimmte Handlung sei. Man sitzt da und macht bestimmte gebärden und lallt irgendein Mantra vor sich. Meditation hat damit nichts zu tun.

Du musst hellwach werden, egal was du tust wird dir dann zu einer Meditation verhelfen. Mediation ist keine Erfahrung. Sie ist das bewusste wahrnehmen als Zeuge deines eigenen Wesens.

Wenn du essen liebst – mach daraus eine Meditation. Wenn du Blumen liebst – setze dich auf eine Wiese vor deinen Blumen und meditiere. Werde in dir ruhig und still. Sei achtsam und meditativ.

Es sind die Zeitlosen Momente die in dein Wesen eindringen und wirken. Die Stille ist so etwas schönes sie wird dein ganzes Sein umhüllen und ausfüllen. Tägliche Übung ist dabei als Anfänger die Voraussetzung.

Meditation Anleitung für den Alltag

Dies ist die kürzeste Meditation die es gibt. Baue sie so oft es geht in deinen Alltag ein. Mindesten 6-mal am Tag. Sie geht nur eine Minute. 

Egal was du tust. Du musst urplötzlich stoppen. Einfach so als würde die Zeit stillstehen. Wie auf Knopfdruck. Bringe dich zum Stehen. Und dann bleibst du für eine Minute gegenwärtig. Sei ganz dafür da für das was gerade passiert. Deine komplette Energie wird sich auf einmal verändern. Diese Meditation wird dich viel bewusster machen. Du kannst sie auch mehr als 6-mal täglich machen aber nicht weniger.

Wiege Meditation:

Diese kannst du am Abend Praktizieren.

Phase 1: 20min

Setzte dich mit überkreuzten Beinen und geschlossenen Augen hin. Und jetzt fängst du an von links nach rechts dich hin und her zu wiegen bis zum äußersten Punkt an der Seite aber nur so weit wie es angenehm ist. Dies tust du 20 min lang. Es soll nicht anstrengend sein sei einfach wie ein Blatt das im Wind tanzt. Ganz natürlich.

Phase 2: 20min

Bleibe stehen und bleib still. Bewegungslos. Bleib Zeuge des Geschehens und nehme einfach nur wahr.

Schlusswort

Meditation ist ein Medium, das dich ernsthaft zu dir und deinem Sein bringen kann. Es ist ein Prozess von Dauer und keinesfalls eine schnelle Angelegenheit. Wenn du die Frucht der Stille kostest und du die positiven Auswirkungen von Meditation, die Power zu spüren bekommst, wirst du dein Leben ganz neu betrachten. Dein Leben wird viel positiver und schöner. Es wird sich wie in Zeitlupe anfühlen. Zeitlos.

Dein Selbstbewusstsein wird sich stärken. Innere Ausgeglichenheit. Ein gesunder Schlaf. Deine Identifizierung mit deinem Verstand wird gehen. Dein Leben bekommt eine ganz neue Qualität. Kein unbewusstes handeln mehr.

Es ist wie ein Universaler Schlüssel gegen alle Probleme. Ich kann dir vieles sagen und zeigen aber dies musst du selbst erfahren.

Mir persönlich geht es nicht darum dich von irgendetwas zu überzeugen.

Ich möchte dir nur Möglichkeiten aufzeigen die dein Leben in friedlicher und liebevoller Weise jenseits von Fremdbestimmung und Eigenbeschränkung zu gestalten und zu leben. Meditation ist dabei dein Schlüssel zu mehr Achtsamkeit und Klarheit in deinem Leben.

Wir haben soviel leid auf der Welt.Jeder Einzelne Mensch ist in der Lage die Welt zu verändern. Nutze dein Potenzial und dein Wesen! Meditation kann dir als Meditations Anfänger völlig neue Wege aufzeigen und dich verändern.

Stell dir vor: Jeder Mensch findet seinen inneren Frieden? Wir brauchen mehr Achtsamkeit auf dieser Welt.

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ – Mahatma Gandhi

Ich hoffe dieser Beitrag hat dir weitergeholfen damit du endlich das meditieren anfängst! Gerne kannst du diesen Beitrag über Facebook teilen 🙂

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